VORSCHAU

Bogomir Ecker, Idylle und Desaster, Tableau #16, Detail
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Webhead Bogumir 749_300

23.9.2018 - 17.2.2019

23.9.2018 - 17.2.2019

Bogomir Ecker

Was das Foto verschweigt

Bogomir Ecker (geb. 1950) ist bekannt für seine skulpuralen Interventionen im Stadtraum, für raumfüllende Installationen und seine hintergründigen Objekte
Eckers Skulpturen haben die Anmutung technoider Objekte, die als Instrumente
zur Wahrnehmung der Welt interpretiert werden können. Er beschäftigt sich mit Phänomenen der Technik und der Kommunikation und erschafft Apparaturen, die, archaisch und futuristisch in einem, unser Bedürfnis, die Welt fundamental und wissenschaftlich zu begreifen, thematisieren. In seinem Werk gerät man in ein zusammenhängendes Geflecht an Bedeutungen, Sinnzusammenhängen und Fragestellungen, welche unsere zivilisatorischen und technologischen Grundlagen, unseren Umgang mit Natur und die Möglichkeiten und Grenzen, uns über sie zu verständigen, betreffen.
 
Seit Jahrzehnten setzt Ecker sich auch mit der Rolle der Fotografie auseinander.
Sein Zugriff auf die Fotografie geschieht immer mit einer skulpturalen Absicht. Herausragende Bilder aus seiner Sammlung anonymer Pressefotos hat er ingroßformatigen "Tableaus“ zueinander in Beziehung gebracht.
 
Bogomir Eckers Ausstellung ist als Doppelausstellung an zwei Standorten in Wuppertal konzipiert. Während die Von der Heydt-Kunsthalle sich vornehmlich seiner Auseinandersetzung mit der Fotografie, seinen frühen Nachtfotos und den "Tableaus" widmet und diese in Wechselwirkung zu einigen ausgewählten Objekten bringt, setzt der Skulpturenpark Waldfrieden ausschließlich das skulpturale Werk in Szene.

Doppelausstellung
Von der Heydt-Museum Wuppertal
Skulpturenpark Waldfrieden Wuppertal

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